Deutschland zeigt ein freundliches Gesicht den Menschen
gegenüber, die als „Flüchtlinge“ kommen. Das ist gut so.
Jeder einzelne, jeder Mensch, jeder Ankommende verdient
Respekt. Aber trotzdem steht die Bundesregierung in der
Pflicht. Sie muss die Rahmenbedingungen so gestalten, dass
die deutsche Bevölkerung nicht überfordert wird. Dazu gehört
auch, dass die Aufgabe lösbar bleibt, dass den Flüchtlingen
keine Versprechungen und Hoffnungen gemacht werden, die sich
niemals einlösen lassen und dann für alle, Einheimische wie
Migranten, zu Enttäuschung, Überlastung und Frustration bis
hin zu Gewalttätigkeit führen. Diese Pflicht erfüllt die
Regierung Merkel nicht.
Sie hat die Grenzen geöffnet, bedingungslos und ohne
Begrenzung der Zuzugszahlen. Sie überfordert damit die
Einheimischen und die Hinzukommenden. Die Menschen kamen ins
gelobte Land:
„Dort warten dann Zelte oder Massenunterkünfte, ist endloses
Schlangestehen vor improvisierten Behördenschaltern angesagt,
entsteht untätige Nähe zu den ebenfalls geflüchteten Gegnern
aus der Heimat, wird die Eingliederung in eine fremde Welt
verlangt. Die Flüchtlinge suchen hier Frieden, Sicherheit und
Ordnung – und landen in überfüllten Aufnahmelagern mit
gesteigertem Konfliktpotenzial,“
schreibt Stefan Aust. in der WELT.
Schlimmer noch: Die eigene Handlungsunfähigkeit der
Bundesregierung wird jetzt als Waffe eingesetzt. Wer Bedenken
äußert, eine handlungsfähige Regierung einfordert, oder
generell der Überzeugung ist, dass eine Gesellschaft sehr
wohl darüber entscheiden sollte, welche und wieviel
Zuwanderung sie möchte, wird schnell diffamiert und
ausgegrenzt.
Sicherlich, es gibt Rechtsextreme – dafür haben wir Polizei
und Staatsanwalt. Aber die Rhetorik in Politik und Medien,
diese manichäische Trennung in “gut” (rückhaltlose Bejubelung
der Kanzlerin und Teddybären für Flüchtlinge) und “böse” –
Kritik am Kurs – spaltet die Gesellschaft. Kritik am
offenkundigen und selbst eingestandenen Kontrollverlust der
Bundesregierung ist urdemokratisch: Sie wird am
überzeugendsten von Mitbürgern vorgetragen, die die
tatsächlichen Situation in den Lagern kennen, weil sie helfen
wollen. Sie lassen sich nicht von den schönen Worten und
geschönten Nachrichten täuschen, deren manipulative
Bildauswahl mittlerweile selbst von Tagesschau und
Heute-Journal eingestanden wird.
Die Helfer sind mittlerweile die Kritiker; sie sind
diejenigen, die das Versagen der Politik ausbügeln. Das
gesellschaftliche Klima wird feindselig. Wer gegen diese
Politik der Selbstabdankung Stellung bezieht, ist trotzdem
„ausländerfreundlich“, weltoffen, mit einem freundlichen
Gesicht den Ankommenden zugewandt. Weder Illusionen noch ein
schlechtes Gewissen sind eine gute Grundlage für Politik. Um
ihr Politikversagen zu kaschieren, spaltet Angela Merkel
Deutschland.
Hat Merkel Flüchtlingsströme verstärkt?
Vor 26 Jahren, hat ein kaum verständlicher, gemurmelter Satz
Günter Schabowskis am 9. November 1989 innerhalb weniger
Stunden eine Menschenmenge in Gang gesetzt, die selbst die
mörderische Mauer in Berlin überrannt hat. Geschichte
wiederholt sich: seit der Erklärung des Bundesamts für
Migration, dass Syrer Aufnahme erfahren, hat deren Flucht
nach Deutschland schlagartig ansteigen lassen. Die
berüchtigten Selfies der Kanzlerin in Lagern, ihre
wiederholte Erklärung, dass es keine Obergrenze für
Flüchtlinge gibt, hat die Fluchtströme potenziert und nach
Deutschland gelenkt.
Ja, es hat vorher auch Flüchtlinge gegeben; aber statt zu
bremsen hat die Kanzlerin beschleunigt. Sie hat buchstäblich
Brems- und Gaspedal verwechselt. Möglicherweise hat sie die
modernen Kommunikationstechniken einfach nicht verstanden.
Per Facebook landen ihre Botschaften sofort in den Lagern in
der Türkei, im Libanon, oder in Pakistan und Bangladesh. Al
Jazeera multipliziert das für die Älteren. Die Menschen
setzen sich gezielt in Bewegung. Sie optimieren ihre
Fluchtrouten, Ziele, ihre Identität; sie schicken
Jugendliche, die dann ihre Familien nachholen sollen.
Flüchtlinge und Zuwanderer sind keine willenlose, getriebene
oder dumpfe Masse. Sie sind auf der Suche nach einem besseren
Leben. Das darf man ihnen nicht vorwerfen, im Gegenteil. Aber
man darf ihre Motivation und ihre Fähigkeiten auch nicht
unterschätzen. Falsches Mitleid, falsche Einschätzung
produziert das Gegenteil des Gutgemeinten. Diese
Bundesregierung hat sich mit den Flucht- und
Wanderungsmotiven nicht ausreichend auseinandergesetzt. Sie
setzt Emotionalität und Gefühl an die Stelle von Rationalität
und Verstand. Die Folgen sind verheerend für alle, wie immer,
wenn Klugheit durch blindes Wollen übertölpelt wird.
Die falsche Asylpolitik und ihre Freunde
Warum hat die Schweiz kein vergleichbares Problem mit
Flüchtlingen – wohl aber Schweden? Warum Frankreich nicht,
aber die Niederlande schon? Weil manche Länder Anreize
schaffen für Flüchtlinge, und andere nicht. Dabei geht es
nicht nur um das monatliche Taschengeld, das dem Jahresgehalt
von Akademikern in anderen Ländern entspricht. Es geht um das
Recht auf Familiennachzug. Der Nachzugs-Multiplikator wird
die Zahl der Migranten verfünffachen. Um die immer wieder
wiederholten Illusionen, in Deutschland könne man sofort
arbeiten. Doch die Fakten sind andere.
Andrea Nahles, Ministerin für Arbeit und Soziales, geht davon
aus, dass allenfalls 10 % der Ankommenden kurzfristig
beruflich integriert werden können. Das Märchen von den
vielen Ärzten und Ingenieuren ist längst als Selbsttäuschung
erkannt; 20 % sind Analphabeten, fast alle nur der arabischen
Schrift mächtig – Algebra ist eine längst vergessene
arabische Geheimkunst. Ein buchstäbliches Millionenheer von
Hartz-IV-Empfängern wird die Folge sein, ein prekäres Heer
wird angelockt, für die eine moderne Industriegesellschaft
keine Arbeitsplätze haben wird.
Der Sozialstaat wird an seine Belastungsgrenzen herangeführt.
Mindestlöhne? Mindestens die werden unterlaufen. Es ist
seltsam, dass Die Linke und die SPD, die das Soziale für sich
reklamieren, zusehen, wie der Sozialstaat zerstört wird, wie
am unteren Ende der sozialen Pyramide ein brutaler Kampf um
Jobs, Wohnungen, Chancen eröffnet wird. Schönreden hilft da
nicht, auch die deutsche Wirtschaft hat sich hier kein
Ruhmesblatt erworben. Sie setzt auf billige Arbeitskräfte und
übersieht, dass Menschen kommen. Das ist an der Grenze zur
Unanständigkeit.
Inhumane Konsequenzen der leeren
Versprechungen
Endlose Wartezeit macht Menschen krank und depressiv. Das
gilt seit jeher in den langen Asylverfahren. Falsche
Versprechungen der Bundeskanzlerin sind daher zutiefst
inhuman, weil Erwartungen ausgelöst werden, die nicht erfüllt
werden können. Der Mensch braucht Sicherheit. Menschen
verkaufen ihr letztes Hab und Gut, um sich nach Deutschland
zu retten und landen in Turnhallen und langen Wartephasen.
Die unbegleiteten Jugendlichen werden immer jünger, damit sie
möglichst lange die Asylverfahren aufhalten können, und nicht
18 werden – denn damit verlieren sie das Recht, ihre Familien
nachzuholen. Es ist ein seltsamer Wettlauf: Die Behörden
verlängern die Wartefristen durch bürokratische Tricks, um
den Familiennachzug für die dann 18-Jahre-alt-gewordenen zu
verhindern. Die Clans schicken immer jüngere Kinder, um so
die Chance auf ihren Nachzug anzuheben. Dafür werden also
Kinder von den Clans ausgewählt und geschickt – sie müssen
ihre Familie nachholen.
Auf diesen Kindern lastet ein ungeheurer Erwartungsdruck. Sie
müssen ihre Familien nachholen, sonst haben sie das Glück
ihrer Familien zerstört. Sie sind Anker-Kinder – der Anker,
an dem sich Großfamilien nach Deutschland ziehen. Alle haben
dann für immer Anspruch auf das volle Programm des deutschen
Sozialstaats. Aber zunächst heißt es warten. Warten ist die
Methode der Abschreckung, die Folter der deutschen
Asylpolitik, die so seit den 70er Jahren
Wirtschaftszuwanderer von tatsächlich Verfolgten
unterscheiden und fernhalten will, was im Ergebnis nicht
funktionierte.
Die Länge der rechtsstaatlichen Verfahren ist nur pro forma
vorteilhaft für die Rechtslage der Flüchtlinge: De facto
verlängert es ihre Unsicherheit in der grauen Zwischenwelt
der Lager. Deshalb sind schnelle Verfahren gute Verfahren,
und nicht lange und künstlich verlängerte. Das
Flughafen-Verfahren, das sofortige Entscheidungen über
Ablehnung ermöglicht, wurde auf Druck der SPD abgelehnt. Aber
es hätte genau die schnelle Klarheit gebracht, die auch für
die Betroffenen, für Deutschland sowieso, so wichtig wäre.
Klarheit ist manchmal hart, aber Unklarheit ist
zerstörerisch. Wer die schnellen Verfahren ablehnt, macht
sich mitschuldig an den erkennbaren Erkrankungen der Menschen
im überfüllten Wartesaal der deutschen Asylpolitik. Das
Asylrecht ist zutiefst inhuman geworden, weil seine
Befürworter zügige Verfahren boykottieren. In den Lagern
kommt es zunehmend zu Konflikten und auch brutalen
Auseinandersetzungen: Syrer werden bevorzugt, und Afghanen
und Albaner rächen sich auf ihre Weise mit Eisenstangen,
Schlägen, Vergewaltigungen. Deutschland importiert ethnische,
religiöse und sonstige Konflikte. Arbeitskräfte werden
gebraucht, aber Asylbewerber kommen. Nicht Qualifikation
zählt, sondern erlittene Qual.
Flüchtlinge sind Menschen, keine Pakete
Flüchtlinge sind keine Pakete, die man irgendwohin liefert
und dann abstellt – wenn keiner zu Hause ist, eben beim
Nachbarn. Flüchtlinge und Zuwanderer, liebe Bundesregierung,
sind Menschen. Die Flucht ist für sie ein ungeheures
Erfolgserlebnis , das ihnen jetzt neue Kraft gibt, was ich
ehrlich bewundere: Sie gehen dahin, wo es für sie am Besten
ist. In Ungarn Null Euro Taschengeld und fiese Lager; in
Österreich 50 € und bessere Lager; in Deutschland Teddybären,
Willkommenskultur und 153 €. Noch Fragen?
Selbst wenn die Flüchtlinge per Quote quer durch Europa
verteilt werden, wie es Merkel fordert – diese Rechnung
wird ohne die Flüchtlinge gemacht. Flüchtlinge und Zuwanderer
suchen ihr Glück selbst. Das zeichnet sie aus. Solange Europa
kein einheitliches Asylsystem hat, aber ein gigantisches
Wohlstandsgefälle, werden sie eben weiterziehen. Dahin, wo es
für sie am besten ist. Und zwar sehr schnell. So lange das
deutsche Asylrecht so ist, wie es ist, nämlich dass es jeden
Fall erst mal prüft, gut versorgt und nach der ABLEHNUNG auch
weiter duldet und versorgt, bleibt Deutschland das Land, in
das alle wollen. 300.000 Abschiebe-Bescheide bleiben
unbearbeitet. Wer einmal da ist, darf faktisch bleiben. Die
Ursache für Deutschland als bevorzugtes Ziel der Zuwanderer
ist das Wohlstandsversprechen der deutschen Asylrechts- und
Sozialstaats-Praxis.
Europa als Ausrede – und seine Zerstörung
Immer wieder hören wir, dass es EU-Flüchtlingsquoten braucht,
nach denen Flüchtlinge europaweit umverteilt werden wie eben
nicht-zustellbare Pakete. Aber warum sollten andere Länder
uns jene Zuwanderer abnehmen, die die Bundeskanzlerin ins
Land lockt? Sie wehren sich gegen massenhaften Zuzug; das ist
verständlich: Gerade die Länder Osteuropas haben bittere
Jahrzehnte hinter sich. Die Länder der EU fühlen sich
überfahren. So gefährdet Merkel das gemeinsame Europa.
Schrittweise führen die Nachbarn wieder Grenzzäune ein, um
sich zu schützen.
Noch nie war Europa so gespalten wie jetzt – Länder, die
keine Flüchtlinge aufnehmen wie Großbritannien oder per Bus
nach Deutschland weiterschicken wie Kroatien, Ungarn,
Österreich; Tschechei und Slowenien; Frankreich, das pro
forma Berlin unterstützt aber insgesamt nur so viele Syrer
aufgenommen hat wie ein bayrischer Landkreis. Jetzt fordert
der seiner Kompetenzen beraubte Innenminister Thomas de
Maizière eine europäische Küstenwache. Das muss man sich
vorstellen: Der Mann, der die Saalachbrücke zwischen Salzburg
und Freilassing in Oberbayern nicht schließen kann, fordert
von anderen den Schutz ihrer langen, zerklüfteten Küsten.
Nein, Deutschland muß endlich selbst Verantwortung
übernehmen, statt mit dem Finger auf andere zu zeigen.
Flüchtling ist ein falscher Begriff für
Zuwanderer
Aus Albanien und dem Kosovo, aus Gambia und Mazedonien,
Bangladesh, Pakistan und Nigeria ist die Wanderungsursache
Armut, aber nicht Verfolgung. Wenn wir aber allen ARMEN Asyl
gewähren, wird’s wirklich eng. Vermutlich haben dann einige
Milliarden Menschen Anspruch auf Asyl. Aber differenziert
wird nicht mehr; alle sind Flüchtlinge und für alle wird das
Asylrecht zum Maßstab, das Bleiberecht die
Mindestausstattung.
Das Asylrecht ist der Hauptzugang nach Deutschland, aber
dafür ist es nicht gedacht. Sein massenhafter Missbrauch
sollte dazu führen, es grundsätzlich zu überarbeiten. Dass
dies nicht geschehen ist, ist ein Fehler seit Jahrzehnten.
Die Medien tragen daran Mitschuld. “Angesichts der
Flüchtlingswelle haben die Medien, besonders in Deutschland,
die kritische Distanz verloren. Die Berichterstattung geriet
zur Kampagne“, schreibt die Neue Zürcher Zeitung. Sie bringt
damit auf den Punkt, was Leser und Zuschauer in Deutschland
seit Wochen erfahren:
Ein Überwältigungsjournalismus hat das Land erfasst, eine Art
propagandistische Monstershow, die jede kritische Distanz
vermissen lässt, jede Nachfrage ausblendet, und jeden
Andersdenkenden diffamiert. „In moralischen und
emotionalen Ekstasen steigerten sich die deutschen Medien mit
wenigen Ausnahmen (so die «FAZ») in einen
Überbietungswettbewerb um Empathie und Willkommens- Euphorie
hinein, ohne Gedanken an den Überdruss, den derlei beim Leser
erzeugen kann. Einseitigkeit war Trumpf: Die Umarmung der
fernen Fremden ging einher mit rabiatem Kommunikationsabbruch
dem deutschen Nachbarn gegenüber, der sich nicht auf die
kommenden gesellschaftlichen Veränderungen freuen wollte.“
Das
schreibt die Neue Zürcher Zeitung über den
Totalausfall des deutschen Journalismus.
Wir schaffen es, aber wollen wir das?
Im Zentrum steht eine überforderte Kanzlerin. Dabei kommt die
große Zahl der Flüchtlinge aus sicheren Ländern; oder es
sind meist Syrer derzeit, die in der Türkei Schutz
gefunden hatten. Dort werden sie nicht verfolgt. Aber die
dortige Regierung setzt ihrerseits den Flüchtlingstreck
Richtung Deutschland in Bewegung – nicht zufällig vor den
türkischen Wahlen. Flüchtlinge sind ein Druckmittel von
Erdogans Politik. Letztlich macht das Merkel zur Kanzlerin
von Erdogans Gnaden.
Statt zu handeln versteckt sich die Kanzlerin hinter
Worthülsen und einer seltsam verstört wirkenden Form der
kollektiven Autosuggestion. „Wir schaffen das“ klingt ja
zuckersüß – aber die Formel verbirgt die wichtigen Fragen.
Und die lauten zum Beispiel: Ja, wir schaffen es – aber
wollen wir es schaffen? Die Asylkrise ist keine Naturkrise,
kein Gottesgericht, sondern Menschenwerk. Die Abdankung der
Politik, ihre Selbstaufgabe und der Kontrollverlust sind
skandalös.
Dabei sollte sie jetzt handeln, jetzt agieren, und sich auch
die Frage stellen, wie mit der Einwanderung umgegangen wird.
Deutschland braucht sie ja durchaus und ist in den
vergangenen Jahrzehnten auch nicht schlecht damit gefahren.
Aber es gilt darüber zu entscheiden, und nicht die Hände zur
Raute gefaltet in eine Art mystischen Beschwörungs-Singsang
zu verfallen. Wollen wir diese Art der fremdgesteuerten
Einwanderung? Wirklich? Doch diese Frage wird nicht gestellt.
Die Regierung hat aufgehört, eine zu sein. Und die Medien
haben ihre
Kritikfähigkeit verloren.
Deutschland zeigt ein freundliches Gesicht
Die Menschen in Deutschland spüren, dass etwas Rätselhaftes
geschieht: Eine Regierung hat abgedankt, aber sitzt weiter in
den Ämtern; das Parlament schweigt zu der entscheidenden
Frage deutscher Politik. Vor Ort leisten Menschen,
Freiwillige und Behörden großartige Arbeit – aber niemand
weißt letztlich wozu und wie lange dies dauern wird. Viele
Frauen haben Angst; sie spüren, dass sich das
gesellschaftliche Klima durch den Zuzug des aggressiven Islam
zu ändern beginnt und die Rolle der Frau von der
frauenfeindlichen Religion und ihren Predigern zurückgedreht
werden soll auf das Niveau des lebendigen Mittelalters Made
by Koran.
“Deutschland wird infolge der Einwanderung patriarchaler
werden, sexistischer, homophober und antisemitischer. Die
Frage ist nicht, ob das so sein wird, sondern lediglich, in
welchem Umfang,” schreibt
Alexander Grau . Bayern und Baden-Württemberg sind längst
am Limit; die Katastrophe schiebt sich mit Zügen und Bussen
der modernen Massenflucht auf Staatskosten nach Norden. Der
Main-Taunus-Kreis bei Frankfurt hat die Katastrophe
ausgerufen; Flüchtlinge werden in der wegen mangelnden
Brandschutzes geschlossenen Halle in Hattersheim
untergebracht.
Schleswig-Holstein ist noch weitgehend heil; da jubelt der
Ministerpräsident noch über Afrikaner, die eine
„Vitaminspritze“ für Deutschland wären. Ein gleichermaßen
schmieriges wie missverständliches Bild: Sind ihm die
Kinder des Landes zu blond, zu hellhäutig? Die Rede vom
Rassismus mit umgekehrten Vorzeichen der
“Antideutschen” greift um sich.
Berlin hat bereits erste Probleme, die allerdings weniger an
der Zahl der Flüchtlinge, sondern an der notorisch unfähigen
Verwaltung begründet liegen. Wie sich Deutschland verändert,
wenn realistischerweise zunächst 1 Million Flüchtlinge in
diesem Jahr, mit Nachzug und weiteren Flüchtlingen angesichts
der offenen Grenzen 5 Millionen Menschen ins Land strömen:
Darüber verweigert die Bundeskanzlerin Auskunft sowohl was
die Zahlen, als auch die Zukunft des Landes betrifft.
Deutschland treibt in eine Staatskrise und ungewisse Zukunft
– und die Kanzlerin schweigt eisern, wiederholt nur ihre
Hypnoseformeln, die aber mehr verunsichern als klarstellen.
Sie reagierte zunächst überemotional, dann hilflos, kopflos,
konzeptionslos. Noch zeigt Deutschland sein freundliches
Gesicht, versucht die Probleme vor Ort zu lösen, die ihr die
Politik im weltfernem Berlin einbrockt. Aber es ist
offenkundig, dass dies nicht mehr lange gut geht. Deutschland
braucht wieder eine handlungsfähige Regierung. Das haben die
mit dem freundlichen Gesicht ebenso verdient wie die von
falschen Versprechungen angelockten Zuwanderer, die sich
jetzt alleingelassen und betrogen fühlen.
Quelle: http://www.rolandtichy.de/tichys-einblick/asylkrise-merkels-mission-unconsidered/
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